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Übermäßige Überbehütung

 

Übermäßige Überbehütung kann als Form der seelischen Kindeswohlgefährdung gelten, wenn sie die gesunde Entwicklung des Kindes stark einschränkt, und seine Selbstständigkeit behindert.  Und kann einem Kind genauso schaden wie bei Vernachlässigung. 

 

Beispiele:

  • Übermäßige Kontrolle: Die Eltern sind ständig besorgt um das Wohl ihrer Kinder und wollen diese um jeden Preis vor allen Gefahren und Herausforderungen beschützen. z. B. fahren ihr Kind täglich zur Schule
  • Kein Loslassen: Z. B. Eltern lassen ungerne ihr Kind bei Klassenkameraden übernachten, im schlimmsten Fall wird den Kindern der gesamte Kontakt zu Gleichaltrigen untersagt
  • Überbehütung im Alltag: nehmen dem Kind sämtliche Aufgaben ab, ohne dem Kind z. B. Verantwortung im Haushalt zu überlassen
  • Übermäßige Einmischung in Schule: greifen sofort ein, wenn etwas nicht perfekt läuft. Z.B. Mischen sich ein wenn ihnen eine Unterrichtsmethode nicht gefällt, beschweren sich über zu unrecht schlechte Benotungen. Dabei wird das Kind z. B. auch unter Druck gesetzt, das Gymnasium bis zuletzt durchzuziehen 
  • Durchorganisierte Freizeit:  Die Eltern haben das große Bedürfnis ihr Kind intensiv zu fördern und schicken es zu jede Menge Kursen, z.B. Erlernen eines Musikinstrumentes, Sportvereine, Erlernen einer Fremdsprache. Häufig führt dieses zu einer Überforderung.   

 

Quellen

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