Akupunktur

Englisch: Acupuncture

Die Akupunktur hilft nicht nur bei körperlichen Beschwerden, wie Kopf- oder Rückenschmerzen. Auch bei der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen ist sie eine bewährte Therapiemethode. Durch das Einsetzen von Nadeln in bestimmte Körperstellen soll der Energiefluss im ganzen Körper angeregt und in die Balance gebracht werden. Diese Körperenergie wird „Qi“ genannt. Unser Körper und unser Geist sind nur dann gesund, wenn das Qi ungehindert fließen kann. 

Diese Methode wurde vor circa 3000 Jahren in China entwickelt. Ihre älteste schriftliche Erwähnung findet sich bereits im zweiten Jahrhundert vor Christus. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verbreitete sich diese Behandlungsmethode in Europa. 

Art:

Überwiegend Einzelsitzungen. Findet Stationär oder ambulant statt.

Zeit:

 

Kosten:
 
Seit 2007 übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer klassischen Körperakupunktur – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen: Akupunktur ist Kassenleistung bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder bei Kniegelenksarthrose, wenn die Schmerzen seit mindestens sechs Monaten bestehen.

 

Verlauf:

Feine sterile Einmalnadeln werden in definierte Punkte des Körpers gestochen, die an „Meridianen“ (Energiebahnen) liegen. Ziel der Akupunktur ist es, Blockaden im Körper zu lösen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

Wirkungsweise:

Was genau bei einer Akupunktur im Körper abläuft, ist noch nicht vollständig geklärt. Neue Studien deuten darauf hin, dass der Nadelstich im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslösen kann. 

 

Nebenwirkungen/Kritische Betrachtung:

Leider gibt es bei dieser Methode auch Risiken, die zu körperlichen Schädigungen bis zum Tod führen können. 2019 ist eine Nachbarin von mir durch eine solchen Behandlung in einer Schmerzklinik auf einer sehr tragischen Weise verstorben, so dass ich mich aus diesem Grund intensiv damit beschäftigt habe (Noch immer bin ich sehr traurig darüber, weil ich mit dieser Frau über 20 Jahre lang in einem Haus zusammengewohnt habe). In eines der Quellen steht drin, dass die Risiken geringer sind als bei Schmerzmitteln, die bei falscher Anwendung ebenfalls tödlich sein können, bzw.  körperliche Schäden verursachen können. 
 

 

 

 

Für Interessierte 

 

Quellen: